Gerade bei einem vorgeschwächten Sehnengewebe bekommt man einen schleichenden Riss der Achillessehne gar nicht mit, denn ein Sehnenriss muss nicht immer Schmerzen bereiten. Der bestehende Riss wird teils erst Wochen später nach der Rissbildung wegen Bewegungseinschränkungen und Gangstörungen auffällig. Nur leider ist dann auch schon in der Regel das gerissene Sehnengewebe in Auflösung begriffen (sogenannte Nekrose) und die Rissenden sind entsprechend weit auseinander gezogen, sodass nicht selten Gewebelücken von über drei Zentimetern und mehr verbleiben. Konservative Therapiemaßnahmen können hier in fast allen Fällen keine Beschwerdelinderung erzielen, da das defekte Sehnengewebe nicht von selbst nachwachsen kann. Daher kann mit noch gesundem Sehnengewebe eine „neue“ Achillessehne geschaffen und rekonstruiert werden.